Klimaschutz sozial gerecht gestalten

Wir brauchen mehr Klimaschutz – aber natürlich sozial gerecht. Klimaschutz und Verteilungsgerechtigkeit gehören untrennbar zusammen. Der Lebensstil des wohlhabendsten Drittels der Gesellschaft verursacht deutlich mehr CO2-Emissionen als der Lebensstandard des ärmsten Drittels: Sie fahren im Schnitt mehr und größere Autos, fliegen öfter und leben in größeren Häusern und Wohnungen. Sie sollen und müssen dann auch vermehrt die Last der Energiewende tragen.

Erneuerbare Energien ausbauen

Bis 2030 sollen 65 Prozent des Stroms aus ökologischen Energien kommen. Dafür brauchen wir in NRW deutlich mehr Photovoltaik und Windenergie. Für die Energiewende brauchen wir Stromspeicher, bessere Batterien und grüne Gaskraftwerke. Wir wollen grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien gewinnen.

Verkehrswende vorantreiben

Mehr Radwege, ein attraktiverer ÖPNV und mehr öffentliche Ladesäulen für E-Autos: Auch im Bereich Mobilität lässt sich aktiv Klimaschutz betreiben. Es braucht gute und bezahlbare Angebote, auch im ländlichen Raum, damit weniger Menschen auf tägliche Fahrten mit dem eigenen PKW angewiesen sind.

Das sind die zentralen Forderungen der SPD-Fraktion im Landtag:

  • Klimawandel bekämpfen – Klimaziele erreichen: Damit aus dem Klimawandel keine Katastrophe wird, müssen die CO2-Emmissionen in Deutschland und NRW bis 2050 um 95 Prozent sinken.
  • Fortschrittsmotor Klimaschutz – Wohlstand und Jobs nachhaltig sichern: Wir kämpfen dafür, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Industrie, Dienstleistung und Mittelstand nicht die Verlierer des Klimaschutzes, sondern die Gewinner des Wandels sein werden.
  • Energiewende geht nur gerecht: Der Lebensstil des oberen Drittels der Gesellschaft beansprucht ein Vielfaches an CO2 als jener des unteren Drittels. Damit wäre dann auch gesagt, wer die Last der Energiewende tragen muss.

Hier geht es zu den gesamten Ideen und Forderungen der SPD-Fraktion.